Haus des Sehens - VMV-Neuro-Brille

Kontakt

HAUS DES SEHENS
Martin Mütsch GmbH
Obertorplatz 4
Eingang Xylanderstr.
76829 Landau 

TEL: 06341 9946644
FAX: 06341 9946655

Öffnungszeiten

Montag
14.00 - 18.30 Uhr

Dienstag - Freitag
09.00 - 13.00 Uhr
14.00 - 18.30 Uhr

Montag Vormittag
und Samstag nach
Terminvereinbarung


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Nicht immer deuten Symptome nach einem Schlaganfall direkt auf eine Sehstörung hin.

Symptome neurologisch bedingter Störungen

Die Symptome nach einem Schlaganfall oder einer Kopfverletzung wie Schädel-Hirn-Trauma oder Hirninfarkt können sehr unterschiedlich sein. Neben visuellen Einschränkungen können motorische Störungen auftreten, die ebenfalls mit dem visuellen System in Verbindung stehen.
Lesen Sie hier, welche Störungen auftreten können und wie sich diese Störungen oft wechselseitig bedingen.


Visuelle Einschränkungen

Beeinträchtigungen des Sehens oder visuelle Gesichtsfeldstörungen können in Form nachfolgender Sehstörungen auftreten:

  • Visus-Verschlechterung
  • Doppelbilder sehen
  • Tunnelblick
  • Skotom
  • Hemianopsie oder Quadrantenanopsie (Gesichtsfeldausfälle)
  • Phorien
  • Neglect (sich einer Körperhälfte nicht bewusst sein)
Sehstoerung

Beeinträchtigungen der optischen Wahrnehmung und Sehstörungen wirken sich oftmals auch auf die motorische Kontrolle aus. Es gibt Schlaganfallpatienten die nicht mehr richtig lesen können und für die auch das Gehen ohne fremde Hilfe unmöglich geworden ist.

Motorische Einschränkungen

Auf etwa 90 % der Betroffenen kommen nach einem Schlaganfall starke Einschränkungen in der Motorik zu. Zwei Drittel der Betroffenen haben zusätzlich Veränderungen im visuellen System. Damit verbunden sind oft Beeinträchtigungen der Motorik und Symptome wie:

  • veränderte Körper- und/oder Kopfhaltung
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Unsicherheit beim Gehen oder Greifen
  • Fehlinterpretation von Abstand und Lage bestimmter Objekte
  • Verschiebungen in der Wahrnehmung der eigenen Körpermitte
motorische Einschränkung

Diese „ver-rückte Mitte" und motorische Defizite (z.B. Lähmungen) können auch dann bestehen, wenn keine sonstigen Sehstörungen festzustellen sind. Ein solches Phänomen kann sich durch Unsicherheit in der Motorik äußern, da die gefühlte Raumwahrnehmung des vom Schlaganfall Betroffenen mit dem tatsächlichen Raum nicht übereinstimmt.

Wechselwirkung von Sehen und Bewegung

Sehleistung und motorische Leistung können folglich gegenseitig in Wechselwirkung treten. In den meisten Fällen bringen weder der Betroffene selbst noch seine Angehörigen oder Therapeuten die Ursache motorischer Störungen direkt mit dem visuellen System des Betroffenen in Verbindung.

Die Folge ist eine Verzögerung oder gar Stagnation der reha-therapeutischen Maßnahmen. Das belastet den Betroffenen, aber auch seine nahen Angehörigen. Es entsteht ein Teufelskreis der Abhängigkeiten und eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität aller.

VMV-Neuro-Brille als Lösung?!

Um der Entwicklung der Motorik in Rehabilitation oder Schlaganfall-Therapie die größtmögliche Chance zu geben, sollten zunächst neurologisch bedingte Sehstörungen ausgeglichen werden. Das Verfahren der VMV-Neuro-Brille nach Schlaganfall setzt hier an und bietet ungeahnte Möglichkeiten

Treffen manche der oben genannten Symptome auf Sie bzw. Ihre Angehörigen zu?

Dann sprechen Sie uns an. In vielen Fällen kann eine neurologisch bedingte Sehstörung durch eine VMV-Spezialbrille behandelt werden und Ihr Leben wird wieder leichter.

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